31 Mal Sportclub – unsere ganz subjektive Spielerbewertung

Insgesamt 31 Spieler haben in dieser Saison in einem Pflichtspiel das Trikot der Ersten getragen.

Im Rahmen unserer Rückblicke erinnern wir uns kurz, welcher Spieler uns wie im Gedächtnis geblieben ist.

 

Richard Beulke – 0 Minuten: Nach seiner schweren Verletzung vor einem Jahr hat sich Torhüter Richard Beulke zurückgearbeitet und saß diese Saison wieder mehrfach auf der Bank. Warum er hier trotz null Spielminuten auftaucht? Richard hat es geschafft, sich auf der Bank eine Gelbe einzuhandeln. Wir freuen uns trotzdem, dass er wieder da ist.

 

Alex Karpov – 1 Minute: Das einstige Nachwuchs-Talent ist inzwischen bei der Zweiten heimisch, half am letzten Spieltag bei der Ersten aus und bekam zum Schluss noch seine Minute. Mal sehen, ob er noch mal oben angreift.

 

Sebastian Krause – 14 Minuten: Der Routinier, der im Saisonendspurt die Zweite verstärkte, half am letzten Spieltag auch bei der Ersten aus und erledigte das souverän. Mit 36 Jahren aber wohl keine Dauerlösung.  

 

Moritz Eggert - 30 Minuten: Unser Ersatzkeeper durfte diese Saison nur im Pokal ran, allerdings nicht im Tor. In der ersten Runde in Bautzen musste Moritz mangels Alternativen in der Verlängerung ins Feld – und machte seine Sache ordentlich. Als Torhüter-Backup trotzdem noch viel wertvoller.

 

Andre Heinisch – 30 Minuten: Zum Glück hatte einer unserer Spieler in Bautzen Ersatzschuhe mit, die unserem Coach passten, wer weiß, ob die Pokal-Saison sonst deutlich kürzer gewesen wäre. Sich mangels verfügbarer Spieler eingewechselt und dann auch noch das Siegtor gemacht: Es war die Pokal-Story. 

 

Amine Tiwit El-Idrissi – 32 Minuten: Als der DSC am letzten Hinrundenspieltag mit einer Rumpfelf zu Handwerk Rabenstein reiste, bekam er eine halbe Stunde. Ist ansonsten Stammspieler der Zweiten und dort auch richtig aufgehoben. 

 

Serhii Lebediev – 32 Minuten: Der ehemalige Großenhainer kam im Winter zum DSC, konnte sich jedoch in der Ersten nicht durchsetzen. Es blieb bei vier Kurzeinsätzen, in denen er nicht nachdrücklich für sich werben konnte. 

 

Oliver Mätzler – 45 Minuten: Vom Kapitän der Borea-A-Jugend hatte sich der DSC viel versprochen. Mätzler entpuppte sich aber als totales Missverständnis. Eine Halbzeit gegen Freital, dann war er wieder weg. 

 

Moritz Mann – 208 Minuten: Moritz spielte zu Saisonbeginn bei der Zweiten stark und verdiente sich damit die Beförderung zur Ersten. Schlug dort mit einem anspruchsvollen Treffer gegen Borea sofort ein. Fehlte dann zum Rückrundenbeginn, bekam am Ende aber regelmäßig Minuten. Hat es als junger Stürmer in der Landesliga nicht leicht. Das Potenzial, sich durchzusetzen, sollte er aber haben.

 

Adib Al Akied – 323 Minuten: Im fortgeschrittenen Fußballeralter blieben für Adibo nur noch elf Spiele, meist als Joker. Verletzte sich in der Rückrunde leider schwer und muss erstmal wieder fit werden. Wir hoffen, dass er danach noch mal in der Zweiten oder bei den alten Herren Bock auf Fußball hat. 

 

Pierre Scheiblich – 327 Minuten: kam nach Saisonstart aus Großenhain, fehlt aber regelmäßig und kommt so nur auf 8 Spiele. So ganz schlau werden zumindest wir noch nicht, wie viel er wirklich drauf hat. Wir hoffen, dass er uns das kommende Saison zeigt. 

 

Willi Pratsch – 330 Minuten: Dem Außenverteidiger sollte in seiner ersten Männer-Saison von Beginn an die Zukunft gehören. Begann leider mit einem schwarzen Tag in Taucha und war nach fünf Spielen leider weg. Finden wir sehr schade.

 

Marvin Gabriel Longoria Peña – 447 Minuten: An Gabo scheiden sich die Geister. Er hat Talent, er hat Spielwitz, kann dribbeln… aber er traf in dieser Saison auf dem Platz fast durchweg die falschen Entscheidungen. Die Niederlage gegen Tapfer war unrühmlicher Tiefpunkt. Aber irgendwas sieht der Coach in ihm. Wir hoffen, der Knoten platzt noch.

 

Kevin Groth – 494 Minuten: Kehrte in der Rückrunde nach langer Verletzungspause zurück und steuerte zwei Tore zum Klassenerhalt bei. Kommt regelmäßig als Joker und überzeugt mit Einsatz, hat es gegen die Abwehr-Bullen der Landesliga aber oft verdammt schwer.

 

Julius Nitzsche – 577 Minuten: Wurde nach starken Leistungen ei der Zweiten befördert und behauptet sich jetzt in der Landesliga. Muss weiter lernen, ihm kann aber die Zukunft gehören.

 

Emil Günther – 605 Minuten: Begann zu Saisonbeginn wie die Feuerwehr und dribbelte über die linke Seite den deutlich erfahreneren Gegnern Knoten in die Beine. Leider war schon im Herbst die Luft raus, meldete sich zum Winter ab. Schade, da war Potenzial für viel mehr.

 

Justin Börner – 657 Minuten: Sollte mit seiner Erfahrung der DSC-Abwehr mehr Stabilität verleihen, war jedoch auf aufgrund von Verletzungen dazu nicht immer in der Lage. Wird den DSC nach nur einer Saison wieder verlassen.

 

Timon Weigel – 837 Minuten: Nach endlos langer Leidenszeit in der Rückrunde endlich wieder auf dem Platz. Immer einsatzfreudig, technisch stark, aber über weite Strecken auch unglücklich und mit vielen vergebenen Chancen. Am Ende aber mit ganz wichtigen Toren für den Klassenerhalt. Wir hoffen, der Knoten ist geplatzt und er bleibt jetzt fit. 

 

Lucas Danz – 1082 Minuten: Nach seiner Rückkehr nach Dresden zu Saisonbeginn gesetzt und mit neuer offensiver Rolle auch torgefährlich und am Ende zweitbester Torschütze des Teams. Fehlte leider durch zwei Verletzungen sowie studienbedingt immer wieder. Verlässt den DSC jetzt leider. 

 

Paul Augustin – 1122 Minuten: In der Hinrunde ein absoluter Leistungsträger, der auch Verantwortung als Führungsspieler übernahm. Einziger Patzer: die doofe Rote in Laubegast. Fehlte dann leider wegen hartnäckiger Leistenprobleme die komplette Rückrunde und wird im Sommer den Verein verlassen.

 

Toni Telle – 1301 Minuten: War Toni zu Saisonbeginn noch Stammspieler rotierte er im Laufe der Rückrunde langsam raus und kam oft nur noch zu Kurzeinsätzen. Überzeugte uns, scheiterte mit seinen Hammer-Standards leider immer wieder haarscharf am Tor. Hängt die Schuhe jetzt an den Nagel. 

 

Benno Sternhagen – 1463 Minuten: Ist Benno fit, dann spielt er auch. Das galt auch diese Saison weitgehend. Machte 21 Spiele, kam als Verteidiger dabei mit nur einer Verwarnung aus. Auch er hört im Sommer leider auf.

 

Maxim Lehmann – 1508 Minuten: Von all den jungen wilden Neuzugängen hatte er es zu Saisonbeginn wohl am schwersten, seine Rolle im Team zu finden. Gab jedoch nicht auf und kämpfte sich rein und war dann plötzlich Stammspieler. Überzeugt mit viel Einsatz und guter Technik, muss vor dem Tor aber noch effektiver werden.

 

Marcelo Goncalves Franco – 1559 Minuten: Hat sich beim DSC den Stammspieler-Status erarbeitet, auch weil er defensiv fleißiger wird. Hat trotzdem noch Potenzial nach oben. Wir hoffen, er arbeitet weiter.

 

Kevin Urbanek – 1596 Minuten: Ist Kevin fit, gehört er immer noch zu den besten Spielern der Liga. Leider hatte er diese Saison zum einen unglaubliches Pech, zum anderen spielt das Knie nicht mehr dauerhaft mit. Hätte deutlich mehr als die 4 Tore machen müssen, die waren aber oft umso wichtiger. Wir hoffen, es geht bei ihm weiter. Und das Glück kehrt zurück.

 

Long Nguyen – 1684 Minuten: Das DSC-Urgestein ist defensiv weiter eine Bank, auch wenn er in der Landesliga immer an seine Grenzen gehen muss. Spielt kaum Foul, kann inzwischen zum Glück viel mit seiner Erfahrung lösen. Hat beim DSC noch ein ganz großes Ziel, wir drücken alle Daumen, dass er es erreicht. 

 

Robert Roch – 1684 Minuten: Mit 9 Treffern unser bester Torschütze. Ist endlich in der Landesliga angekommen, auch wenn er auch diese Saison einige Hochkaräter liegen ließ. Überzeugte immer mit Einsatz, Leidenschaft und Kampf. Will jetzt leider kürzertreten und verlässt den DSC in Richtung Stadtoberliga.

 

Pacal Schickor – 1959 Minuten: Hatte zu Saisonbeginn im Mittelfeld zu kämpfen, dann versetze ihn Andre Heinisch in die Innenverteidigung. Das tat ihm spürbar gut. Musste gegen die Top-Stürmer der Liga zwar ab und an Lehrgeld zahlen, hat sich aber als absoluter Stammspieler etabliert und ist zudem bereits ein klasse Standard-Schütze. Wenn er will, gehört ihm die Zukunft. 

 

Faraj Elmadbouk – 2080 Minuten: Knüpfte nahtlos an den starken Start in der Vorsaison an. Auch die Versetzung vom Außensturm zum Schienenspieler hat ihm keinesfalls geschadet. Dort überzeugt er mit Tempo, Dynamik und starken Zweikämpfen. Seine offensiven Vorstöße sind sowieso Gold wert. Für den DSC jetzt schon ein Unterschiedspieler. 

 

Emilio Rau – 2325 Minuten: Auch er wurde von der offensiven Zentrale auf die Schiene umgeschult und überzeugt dort absolut. Hoher Einsatz, immer mit Leidenschaft und Können. Nur sein Abschluss lässt noch Wünsche offen. 

 

Dzenan Hot – 2487 Minuten: Der Kapitän geht weiter voran. Hätte ohne seine 9 Gelben und die Gelb-Rote gegen Tapfer durchgespielt. Ein absolutes Vorbild, ließ sich nicht hängen als die Niederlagenserie auch an seinen Nerven zehrte. Stabilisierte mit seiner Versetzung in die Abwehr diese sofort, ist vorn wie hinten für unser Team unglaublich wertvoll und längst auf dem Weg zur DSC-Legende.

 

Marius Kuhl – 2700 Minuten: Der Keeper ist der einzige Spieler, der alle Partien über die volle Distanz bestritt, und das trotz hochkarätiger Alternativen auf der Bank. Hatte zu Saisonbeginn noch einige Wackler in seinem Spiel, die Gott sei Dank nicht spielentscheidend waren. Wurde im Laufe der Saison immer stabiler und war mit seinen Paraden am Ende ein Garant für den Klassenerhalt.


Kommentar schreiben

Kommentare: 0