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des Sächsischen Fußballverbandes (SFV) vor.
Der 29. Spieltag der Landesliga ist vorbei. Für unseren DSC liefen die Samstagsspiele nicht perfekt, es hätte aber deutlich schlimmer kommen können. Wir zeigen euch, wie der DSC am kommenden Wochenende die Klasse hält.
Die Ausgangslage:
Noch immer kämpfen vier Teams um zwei Nichtabstiegsplätze: Tapfer Leipzig hat mit 27 Punkten und -30 Toren die beste Ausgangsposition. Dahinter folgt unser DSC (26 Punkte, -30 Tore). Auf den Abstiegsplätzen stehen Lipsia Eutritzsch (24 Punkte, -31 Tore) und Tanne Thalheim (24 Punkte, -38 Tore).
Am letzten Spieltag reist Thalheim zu Pirna-Copitz. Die Leipziger Teams spielen gegeneinander, Gastgeber ist Tapfer Leipzig.
So hält der DSC die Klasse, wenn:
Der DSC kann verlieren, wenn:
Lipsia bei Tapfer maximal einen Punkt holt UND Thalheim maximal einen Punkt in Copitz holt
Dem DSC reicht ein Unentschieden, wenn:
Thalheim nicht mit mehr als 7 Toren Unterschied in Pirna gewinnt.
Der DSC siegt, dann können uns die Ergebnisse der Konkurrenz völlig egal sein.
Wir sehen also: Der Klassenerhalt ist leider noch nicht sicher, aber absolut machbar. Da wir nicht glauben, dass sich Copitz am letzten Spieltag vor heimischen Publikum freiwillig abschlachten lässt, sollte ein Punkt reichen. Auf die Rechenspiele bei einer eigenen Niederlage sollten wir uns nicht einlassen.
Also, liebe DSC-Fans: tragt euch den kommenden Samstag dick im Kalender ein, kommt ins Ostragehege und pusht unseren DSC zu mindestens einem Zähler.
Der ist möglich, daran glauben wir fest.
Die letzten Wochen war ein auf und ab. Zwischen Freud und Leid lagen oft nur 90 Minuten. Wir haben weniger Punkte geholt, als es möglich war. Das weiß auch die Mannschaft. Vor allem durch die letzten Wochen, durch den ungebrochenen Support, ist klar, keiner will die Liga verlassen.
Trainer und Mannschaft wissen, was der Verein den Fans bedeutet. Das haben wir eindrucksvoll, vor allem gegen Riesa, sehen dürfen.
Klar ist, Enttäuschung macht sich breit. Beim Team und bei den Fans. Es wird nach Schuldigen gesucht. Irgendjemand muss ja verantwortlich gemacht werden. Vielleicht hören wir einfach mal damit auf?
So etwas baut Druck auf. Druck, den weder die Verantwortlichen, die Trainer, noch die Mannschaft brauchen. Ja, gegen Riesa hätten Punkte her genusst. Ja gegen Eutritzsch musst du das Ding ziehen. Ja, gegen Borea sind wieder drei Punkte drin.
Es ist alles nichts geworden. Also muss die Situation angenommen werden. Kritik darf, soll und muss geäußert werden. Doch bleiben wir bitte beim guten Ton.
Am Samstag heißt es hoffen. Und dann gegen Rabenstein alles raus hauen.
Dazu aber der Appell: lasst das Team arbeiten. Haut jede Unterstützung raus, die ihr habt. Lasst die Kritik für die nächsten 1,5 Wochen stecken. Nach Rabenstein, wenn dir hoffentlich den Klassenerhalt feiern, dann könnt ihr gerne alle Kritik raus lassen.
Doch bis dahin: Support!
Hahohe
Mit einem 0:0-Unentschieden hat der DSC am vorletzten Spieltag der Sachsenliga den erhofften Befreiungsschlag verpasst. Wie so oft: Der DSC war im Flutlicht-Derby vor 603 Zuschauern das bessere Team, bekam den Ball aber nicht im Tor unter.
Andre Heinisch musste neben dem gesperrten Farai auch erneut auf Kevin Urbanek verzichten. Zudem fehlte Hinspiel-Torschütze Moritz Mann.
Im ersten Abschnitt waren beide Teams erst einmal um Sicherheit bemüht. Nach 26 Minuten lag der Ball im Borea-Tor, die Abseits-Entscheidung gegen Benno Sternhagen war wohl jedoch korrekt. Ansonsten war das Spiel spannend, aber nicht von Chancen geprägt.
Das änderte sich im zweiten Abschnitt. Zuerst vergaben Timon Weigel und Maxim Lehmann eine DSC-Doppelchance, danach scheiterte Emilio Rau, bevor Borea durch Ex-Profi Justin Löwe seine erste Großchance hatte.
Die Schlussphase gehörte dann dem DSC, doch der Ball wollte einfach nicht ins Tor – und auch ein durchaus möglicher Elfmeterpfiff an Emilio Rau kurz vor Schluss blieb aus.
Es blieb also bei einem Punkt für den DSC. Was der Wert ist, wissen wir am Samstag kurz nach 17 Uhr. Patzt unsere Konkurrenz, wird der Punkt golden, gewinnen unsere Gegner im Abstiegskampf, haben wir am letzten Spieltag zumindest noch die Chance, aus eigener Kraft in der Liga zu bleiben.
Bis dahin: Drückt am Samstag Neugersdorf, Freital und Riesa die Daumen!
Dresdner SC: Kuhl – Sternhagen, Nguyen, Hot, Schickor, Rau – Lehmann, Nitzsche, Goncalves Franco – Roch (86. Groth), Weigel (90. Longoria Pena)
SC Borea Dresden: Renk – Rascher, Möbius (87. Fuhrmann), Kalauch, Exner (75. Bruck) – Krause, Moussaid, Rülke (75. Pohling), Dell – Weisheit (69. Huenig), Löwe
Tore: Fehlanzeige
Zuschauer: 603
Die Leere vom Samstagnachmittag ist noch nicht überstanden, doch der DSC muss den Blick bereits nach vorne richten. Denn bereits am Mittwoch steht das nächste Abstiegs-Endspiel an. Gegen den SC Borea braucht unser Team dringend Punkte.
Das einzig Gute: Trotz unserer Niederlage gegen Lipsia hat der DSC im Abstiegskampf immer noch die beste Ausgangsposition und kann den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen. Lipsia und Tapfer sind aber nur einen Punkt hinter uns, noch einen Zähler weiter steht Thalheim. In Sachen Tordifferenz ist der DSC in dieser kleinen Vierer-Gruppe knapp hinter Lipsia Zweiter.
Wir können uns aber nicht auf das Pech der anderen verlassen. Thalheim spielt noch gegen Neugersdorf und Copitz, Lipsia hat am Wochenende Freital zu Gast und spielt das letzte Spiel gegen Tapfer, die davor Riesa bespielen. Die Konkurrenz wird also garantiert noch punkten.
Das müssen wir auch: Und zwar am besten am Mittwoch: Im Derby! In unserem Stadion! Unter Flutlicht!
Abgesehen vom Schatzmeister – wir sorgen definitiv für mehr Geld in der Borea-Kasse als unsere drei Konkurrenten – dürfte bei Borea aber niemand Interesse an einem DSC-Sieg haben. Unser Gegner hat am Sonntag überraschend mit 3:2 bei Rabenstein gewonnen und hat Platz 8 in der Tabelle sicher. Weder nach oben noch nach unten geht noch etwas. Besonders aufpassen muss unser Team auf Justin Löwe (8 Treffer) und Quentin Fuhrmann (7 Tore). Insgesamt hat Borea 44 Tore erzielt und 49 kassiert.
Das Hinspiel hat der DSC in – nun ja – durchwachsener Erinnerung. Bei klirrender Kälte lieferte der DSC Borea einen harten Kampf und ging Mitte der zweiten Hälfte durch Paul Augustin und Moritz Mann mit 2:0 in Führung. Doch in der 88. traf Borea zum Anschluss und in der letzten Aktion des Spiels, die Nachspielzeit war längst abgelaufen, noch zum Ausgleich.
Am Mittwochabend hat unser Team die Möglichkeit, es besser zu machen, auch wenn wichtige Spieler gesperrt fehlen. Aufgeben gilt nicht, wir brauchen die Punkte. Also unterstützt unser Team, treibt die Mannschaft nach vorne.
ACHTUNG! Das Webradio kann am Mittwoch leider nicht übertragen. Weder Benny noch Stephan sind in Dresden, fiebern aber aus der Ferne mit.
Samstag, kurz vor 16 Uhr: Die Stimmung in der Friedrichstadt ist Bestens.
Im Abstiegsduell gegen Lipsia Eutritzsch führt der DSC zur Pause mit 2:0. Die Schwarz-Mohnroten sind gegen den Aufsteiger nicht unbedingt besser, aber effektiver und cleverer. Ein frühes Tor durch Robert Roch, ein spätes durch Timon Weigel und starke Paraden von Marius Kuhl machen die Tür zum Klassenerhalt ganz weit auf.
Eine Stunde später: Der DSC ist in Schockstarre. Die ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit sind ausgeglichen. Farai Elmadbouk vergibt die beste Chance für den DSC, sein Schuss landet nur am Pfosten. Mit dem 3:0 wäre das Spiel wohl durch gewesen.
Stattdessen hebelt ein Chipball in der 61. Minute unsere Abwehr aus: Anschlusstreffer für die Leipziger. Nur 5 Minuten später will der Schiri ein Handspiel von Benno Sternhagen am Strafraumrand gesehen haben. Marius Kuhl ist dran, aber der Ball im Tor. Und noch einmal 4 Minuten später schon wieder Elfer, diesmal nach einem angeblichen Foul von Farai: Leipzig führt plötzlich. Dass dem DSC in dieser Phase zwei Foulelfmeter verwehrt werden, macht es nicht besser.
Der DSC wirft nun alles nach vorne. Aber Lipsias Abwehr hält. Zudem hat der DSC Glück, dass ein Konter der Leipziger nicht zum 2:4 führt. Am Ende steht trotzdem die bittere wie unnötige Niederlage.
Ein Sieg hätte Lipsia endgültig hinter uns gehalten und vielleicht schon zum Klassenerhalt gereicht. Jetzt wird das Stadion-Heimspiel gegen Borea am Mittwoch zum absoluten Abstiegs-Endspiel. Das Webradio wird leider nicht dabei sein können. Vielleicht ein gutes Omen.
Wer das Spiel noch einmal hören möchte, findet es im Archiv.
Dresdner SC: Kuhl – Elmadbouk, Nguyen, Hot, Schickor, Rau – Lehmann (58. Telle), Nitzsche (46. Sternhagen), Goncalves Franco (90.+4. Groth) – Roch, Weigel (69. Mann)
SV Lipsia Eutritzsch: Baum – Husar (79. Kuhn), Meyer, Bormann, Stöckmann – Wild (79. Lange), Lohmeier, Wüstner, Ferlemann (58. Schilling) – Dimitriiev (83. Knoebel), Havel
Tore: 1:0 Roch (8. Min), 2:0 Weigel (45.+2. Min), 2:1 Dimitriiev (61. Min), 2:2 Dimitriiev (HE/66. Min), 2:3 Schilling (FE/70. Min)
Zuschauer: 213
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