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des Sächsischen Fußballverbandes (SFV) vor.
Mit einem sensationellen 4:0 gegen die SG Handwerk Rabenstein hat der Dresdner SC am letzten Spieltag der Saison den Klassenerhalt in der Sachsenliga perfekt gemacht. Mit einer über 90 Minuten starken und konzentrierten Leistung rang das Team vor 333 Zuschauern den favorisierten Gegner nieder und belohnte sich im Endspurt für den harten Kampf.
Gegen den Tabellenvierten aus Chemnitz musste Trainer Andre Heinisch neben den verletzten Paul Augustin, Lucas Danz und Kevin Urbanek auch auf den Gelbgesperrten Pascal Schickor verzichten, konnte ansonsten die Elf aufs Feld schicken, die sich in den vergangenen Wochen etabliert hatte.
Die Ausgangslage war klar: Bei einer Niederlage ist der DSC von den Ergebnissen in Leipzig und Copitz abhängig, ein Remis reicht fast sicher, mit einem Sieg sind alle Zweifel beseitigt.
Und die DSC-Kicker hatten keine Lust auf Zweifel: Bei subtropischen 30 Grad im nicht existenten Schatten waren die Gastgeber von Beginn an das griffigere und engagierte Team. Rabenstein, für das es um nichts mehr ging, beschränkte sich auf das Nötigste. So hatte der DSC im ersten Abschnitt die besseren Chancen, scheiterte jedoch mehrfach an Pfosten, Abwehrbein oder Torhüter.
Nach der Pause nahm das Spiel dann trotz der extremen Temperaturen noch einmal Fahrt auf. Nach 47 Minuten bekam Robert Roch kurz vor dem Strafraum den Ball. Und der Mann, der zuletzt so oft Pech hatte, traf den Ball perfekt und drosch ihn in den Winkel: 1:0 für den DSC.
Das Tor war jedoch ein Weckruf für die Chemnitzer, die hier offensichtlich überhaupt nicht verlieren wollten. Rabenstein ließ den Ball jetzt laufen und drückte den DSC hinten rein. Doch eine leidenschaftliche Abwehr, die sich in jeden Ball warf und ein herausragend haltender Marius Kuhl vereitelten drei Hundertprozentige binnen weniger Minuten.
Und mitten in die Chemnitzer Druckphase war es dann plötzlich wieder Robert Roch, der am Strafraum an den Ball kam. Dieses Mal setzte der Toptorjäger des DSC zum Schlenzer an und traf erneut traumhaft. 2:0 für den Sportclub nach 57 Minuten.
Die nächste Großchance gehörte wieder den Gästen. Doch deren Bälle wollten an diesem Tag einfach nicht rein. Völlig freistehend setzte der Rabenstein-Angreifer die Kugel deutlich übers Tor. Damit war der Widerstand der Gäste gebrochen. Hitze, fehlender Druck und ein Gegner mit Leidenschaft, der um jeden Ball rennt und fightet.
Und während Rabenstein jetzt nur noch verwaltete, stach der DSC noch zwei Mal zu. Jeweils wurde Timon Weigel, der in der Pause eigentlich schon raus wollte, wunderbar freigespielt. Und auch beim zuletzt so oft glücklosen Flügelstürmer klappte dieses Mal alles, so dass Weigel per Doppelpack auf 4:0 stellte. Fast hätte Farai Elmadbouk sogar noch das fünfte Tor gemacht. Der vierte Verteidiger warf sich nach fantastischem Dribbling in den Strafraum jedoch in den Schuss.
Das war am Ende jedoch egal: Der DSC hält mit einem nicht für möglich gehaltenen 4:0 die Klasse und darf sich jetzt auf die Sommerpause und danach auf ein weiteres Jahr Landesliga freuen.
Das Spiel zum Nachhören findet Ihr in unserem Archiv.
Dresdner SC: Kuhl – Elmadbouk, Nguyen, Hot, Sternhagen (84. Telle), Rau – Lehmann, Nitzsche (77. Krause), Goncalves Franco – Roch (90. Groth), Weigel (79. Longoria Pena)
SG Handwerk Rabenstein: Schmidt – Adam, (80. Bretfeld) Anders (46. Richter), Kisser, Künzelmann – Schaltonat, Naumann, Schirrmeister, Jochmann (63. Röthling), Hopfe (71. Arnold) – Mühlig
Tore: 1:0 Roch (47. Min), 2:0 Roch (57. Min), 3:0 Weigel (76. Min), 4:0 Weigel (80. Min)
Zuschauer: 333
Showdown im Ostragehege: Für unseren DSC ist der letzte Spieltag der Sachsenliga ein absolutes Endspiel. Wollen wir uns nicht auf die unwahrscheinliche Hilfe der Konkurrenz verlassen, müssen wir punkten.
Unser Gegner ist mit Handwerk Rabenstein ein absolutes Top-Team der Liga. Die Chemnitzer hielten lange Kontakt zur Tabellenspitze, rutschten erst durch die vergangenen zwei Niederlagen gegen Borea und Taucha aus den Top 3. 75 Tore sind der viertbeste Angriff der Liga, dem stehen 44 Gegentore gegenüber.
Mit Paul Schaltonat (17 Tore) hat Rabenstein einen absoluten Top-Torjäger. Fünf weitere Spieler haben mindestens 7 Mal getroffen. Auf unsere Abwehr wird also jede Menge Arbeit zukommen.
Die drei bisherigen Landesliga-Duelle gingen allesamt an die Chemnitzer. In der Vorsaison hieß es 1:5 und 1:4, dazu gab es im Dezember ein 0:3. Die DSC-Rumpfelf verkaufte sich dabei aber lange gut.
Die Chemnitzer werden uns am Samstag nichts schenken, zumal es für Rabenstein noch darum geht, ob man am Ende Dritter wird oder schlimmstenfalls Fünfter. Unser Team hat in den vergangenen Wochen aber gezeigt, dass ein Punkt auch gegen Top-Teams möglich ist, wir erinnern an die Spiele in Riesa und Neugersdorf!
Also: Kommt am Samstag ins Ostragehege, unterstützt unsere Mannschaft. Und plant gern noch ein bisschen Extrazeit ein: Wenn die Erste den Klassenerhalt hoffentlich in der Tasche hat, spielt die Zweite im Anschluss noch ihren letzten Spieltag gegen Süd-West.
Anpfiff ist am Samstag um 15 Uhr auf Platz 6.
Los geht´s am Samstag den 20.06.2026, gegen 14:45.
Die Störnummer für dieses Spiel lautet: 01578/1931576.
Von Platz 6 meldet sich Benny.
Der 29. Spieltag der Landesliga ist vorbei. Für unseren DSC liefen die Samstagsspiele nicht perfekt, es hätte aber deutlich schlimmer kommen können. Wir zeigen euch, wie der DSC am kommenden Wochenende die Klasse hält.
Die Ausgangslage:
Noch immer kämpfen vier Teams um zwei Nichtabstiegsplätze: Tapfer Leipzig hat mit 27 Punkten und -30 Toren die beste Ausgangsposition. Dahinter folgt unser DSC (26 Punkte, -30 Tore). Auf den Abstiegsplätzen stehen Lipsia Eutritzsch (24 Punkte, -31 Tore) und Tanne Thalheim (24 Punkte, -38 Tore).
Am letzten Spieltag reist Thalheim zu Pirna-Copitz. Die Leipziger Teams spielen gegeneinander, Gastgeber ist Tapfer Leipzig.
So hält der DSC die Klasse, wenn:
Der DSC kann verlieren, wenn:
Lipsia bei Tapfer maximal einen Punkt holt UND Thalheim maximal einen Punkt in Copitz holt
Dem DSC reicht ein Unentschieden, wenn:
Thalheim nicht mit mehr als 7 Toren Unterschied in Pirna gewinnt.
Der DSC siegt, dann können uns die Ergebnisse der Konkurrenz völlig egal sein.
Wir sehen also: Der Klassenerhalt ist leider noch nicht sicher, aber absolut machbar. Da wir nicht glauben, dass sich Copitz am letzten Spieltag vor heimischen Publikum freiwillig abschlachten lässt, sollte ein Punkt reichen. Auf die Rechenspiele bei einer eigenen Niederlage sollten wir uns nicht einlassen.
Also, liebe DSC-Fans: tragt euch den kommenden Samstag dick im Kalender ein, kommt ins Ostragehege und pusht unseren DSC zu mindestens einem Zähler.
Der ist möglich, daran glauben wir fest.
Die letzten Wochen war ein auf und ab. Zwischen Freud und Leid lagen oft nur 90 Minuten. Wir haben weniger Punkte geholt, als es möglich war. Das weiß auch die Mannschaft. Vor allem durch die letzten Wochen, durch den ungebrochenen Support, ist klar, keiner will die Liga verlassen.
Trainer und Mannschaft wissen, was der Verein den Fans bedeutet. Das haben wir eindrucksvoll, vor allem gegen Riesa, sehen dürfen.
Klar ist, Enttäuschung macht sich breit. Beim Team und bei den Fans. Es wird nach Schuldigen gesucht. Irgendjemand muss ja verantwortlich gemacht werden. Vielleicht hören wir einfach mal damit auf?
So etwas baut Druck auf. Druck, den weder die Verantwortlichen, die Trainer, noch die Mannschaft brauchen. Ja, gegen Riesa hätten Punkte her genusst. Ja gegen Eutritzsch musst du das Ding ziehen. Ja, gegen Borea sind wieder drei Punkte drin.
Es ist alles nichts geworden. Also muss die Situation angenommen werden. Kritik darf, soll und muss geäußert werden. Doch bleiben wir bitte beim guten Ton.
Am Samstag heißt es hoffen. Und dann gegen Rabenstein alles raus hauen.
Dazu aber der Appell: lasst das Team arbeiten. Haut jede Unterstützung raus, die ihr habt. Lasst die Kritik für die nächsten 1,5 Wochen stecken. Nach Rabenstein, wenn dir hoffentlich den Klassenerhalt feiern, dann könnt ihr gerne alle Kritik raus lassen.
Doch bis dahin: Support!
Hahohe
Mit einem 0:0-Unentschieden hat der DSC am vorletzten Spieltag der Sachsenliga den erhofften Befreiungsschlag verpasst. Wie so oft: Der DSC war im Flutlicht-Derby vor 603 Zuschauern das bessere Team, bekam den Ball aber nicht im Tor unter.
Andre Heinisch musste neben dem gesperrten Farai auch erneut auf Kevin Urbanek verzichten. Zudem fehlte Hinspiel-Torschütze Moritz Mann.
Im ersten Abschnitt waren beide Teams erst einmal um Sicherheit bemüht. Nach 26 Minuten lag der Ball im Borea-Tor, die Abseits-Entscheidung gegen Benno Sternhagen war wohl jedoch korrekt. Ansonsten war das Spiel spannend, aber nicht von Chancen geprägt.
Das änderte sich im zweiten Abschnitt. Zuerst vergaben Timon Weigel und Maxim Lehmann eine DSC-Doppelchance, danach scheiterte Emilio Rau, bevor Borea durch Ex-Profi Justin Löwe seine erste Großchance hatte.
Die Schlussphase gehörte dann dem DSC, doch der Ball wollte einfach nicht ins Tor – und auch ein durchaus möglicher Elfmeterpfiff an Emilio Rau kurz vor Schluss blieb aus.
Es blieb also bei einem Punkt für den DSC. Was der Wert ist, wissen wir am Samstag kurz nach 17 Uhr. Patzt unsere Konkurrenz, wird der Punkt golden, gewinnen unsere Gegner im Abstiegskampf, haben wir am letzten Spieltag zumindest noch die Chance, aus eigener Kraft in der Liga zu bleiben.
Bis dahin: Drückt am Samstag Neugersdorf, Freital und Riesa die Daumen!
Dresdner SC: Kuhl – Sternhagen, Nguyen, Hot, Schickor, Rau – Lehmann, Nitzsche, Goncalves Franco – Roch (86. Groth), Weigel (90. Longoria Pena)
SC Borea Dresden: Renk – Rascher, Möbius (87. Fuhrmann), Kalauch, Exner (75. Bruck) – Krause, Moussaid, Rülke (75. Pohling), Dell – Weisheit (69. Huenig), Löwe
Tore: Fehlanzeige
Zuschauer: 603
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