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DSC 2023/2024: Das sind unsere Aufstiegshelden in der Einzelkritik

Die Saison endet. Und zum Abschluss wollen wir noch einmal unser Aufstiegsteam huldigen. Wer ist Dauerbrenner, wer war Kurzarbeiter und wer hat welche kleine und große Geschichte geschrieben. Unsere höchst subjektive Einzelkritik – geordnet nach Spielminuten.


Leon Ulbrich; 14 Minuten: Der Abwehrspieler kickt normalerweise in der Zweiten, durfte am ersten Spieltag aber ein paar Minuten ran. Darf sich damit Aufsteiger nennen.


Felix Otto, 48 Minuten: Kapitän und Abwehrchef der A-Jugend: Wurde von Andre Heinisch zuerst kurz eingewechselt, und durfte dann in Oderwitz gleich von Beginn an ran, musste leider verletzt raus. Konzentrierte sich anschließend wieder auf die A-Jugend und wurde nach dem letzten Spiel leider verabschiedet.


Alex Karpov, 81 Minuten: Noch ein Talent aus der A-Jugend. Durfte sich drei Mal in der Ersten zeigen und machte dabei Lust auf mehr. Hatte diese Saison leider mehrfach Muskel-Probleme. Kriegt er die in den Griff, könnte er künftig oben anklopfen.


Daniel Berg, 87 Minuten: Das Abwehr-Talent kam im Winter aus Copitz und absolvierte 8 Kurzeinsätze für die Erste, spielte ansonsten in der A-Jugend. Wird sich kommende Saison im Landesliga-Kader anbieten können.


Jan Jakobi, 91 Minuten: Zwischen Studium und französischer Heimat reichte es nur noch zu zwei Joker-Einsätzen. Hängt seine Karriere nun an den Nagel.


Jean Bryant Chacon Villasmil, 105 Minuten: Der flinke Offensivspieler wurde in der Vorsaison aus der Zweiten hochgezogen wurden und gehörte zu Saisonbeginn zum Kader. Musste Deutschland dann leider unfreiwillig verlassen.


Lorenz Neukirch: 201 Minuten: Der Offensiv-Mann kam in dieser Saison leider kaum zum Zug und stand selten im Kader. Eigentlich schade, denn am letzten Spieltag zeigte Lorenz noch einmal, welches Potenzial er hat.


Moritz Eggert, 225 Minuten: Erst als zweiter, dann dritter Torhüter ein verlässlicher Ersatz, dass er am letzten Spieltag patzte, geschenkt. An dem Tag griff jeder Keeper mal daneben.


Stepan Andruszczyszyn, 315 Minuten: Der Routinier kam im Winter als neue Nummer zwei in die Friedrichstadt. Holte sich erstmal in der Zweiten und Dritten Spielpraxis und was dann als sicherer und souveräner Keeper da, als die Erste ihn brauchte. Wird seine letzte Aktion der Saison hoffentlich ganz schnell vergessen.


Robert Thomas, 332 Minuten: Ins zentrale Mittelfeld beordert, gehörte er bis zum Herbst noch zum engeren Kreis, machte in der ersten Pokal-Runde das entscheidende Tor. War danach verletzungsbedingt außen vor. Beendet nun seine Karriere nach 10 Jahren DSC.


Nils Schöttler, 515 Minuten: Eigentlich noch A-Jugendlicher wurde Nils in der Rückrunde zum Startelf-Spieler bei der Ersten und traf drei Mal. Uso beeindruckender, dass er oft am nächsten Tag nochmal 90 Minuten für die A-Jugend spielte. Verletzte sich leider gegen Niesky und fehlte so im Saisonendspurt.


Philipp Klahre, 529 Minuten: Zu Saisonbeginn in der DSC-Abwehr gesetzt. Verließ den Club dann leider zum Studium in Richtung Leipzig.


Carl Thombansen, 532 Minuten: Nach Nils Schöttler die zweite große Nachwuchs-Entdeckung der Saison. Machte zwei Tore bei seinem Debüt gegen Radeberg. Nach beeindruckender aber, mit welcher Abgeklärtheit er sich mit seinen 19-Jahren im zentralen Mittelfeld durchsetzte. Im Saisonfinale zu Gunsten der A-Jugend geschont.

    

Denys Mekhed, 682 Minuten: Lauf- und kampfstarker Neuzugang. Kam meistens von der Bank, spielt selten spektakulär aber immer schnörkellos mit geringer Fehlerquote. Einer der Spieler, die erst auffallen, wenn sie fehlen.

    

Aleksandar Milic, 772 Minuten: „Kurzarbeiter“ und Feierbiest, von 25 Spielen machte Aleks 21 als Einwechselspieler. Es gibt technisch bessere Kicker auf dieser Welt, aber nur wenige, die wie er ohne Anlaufzeit alles reinwerfen können. Damit der perfekte Joker, wenn vorne mehr Physis nötig ist. Machte im Herbst das wichtige 2:2 in der Nachspielzeit gegen Hoyerswerda.


Riza Mazrek, 776 Minuten: Vom Trainer lange gefördert, platzte bei ihm in dieser Saison endlich der Knoten. Schnell, technisch stark und endlich mit seinem ersten Tor. Mitte der zweiten Halbserie leider erstmal raus. Wir hoffen, er hat den Biss, sich wieder ins Team zurückzuarbeiten.


Julius Wetzel, 996 Minuten: Der Kapitän hatte in dieser Saison leider mit vielen Wehwehchen zu kämpfen und absolvierte so nur 16 Spiele. Wenn er aber fit ist, zeigt er, wie wichtig er für das Team immer noch ist. 7 Tore, davon ganz wichtige wie bei Neusalza oder in Weißwasser. Ihm als Ur-DSCer gönnen wir den Aufstieg besonders!


Adib Al Akied, 1096 Minuten: Unser Dribbel-König bekam in dieser Saison nicht mehr so viele Minuten und haderte immer wieder mit dem Platz auf der Bank. Wir hoffen, er beißt sich durch, kann dem Team sowohl auf Außen als auch neuerdings in der Defensive noch wichtige Impulse geben.


Tommy Sanderson, 1200 Minuten: Kam im Herbst etwas überraschend zurück zum Sportclub um nach langer Verletzung wieder Schwung zu holen. Das Experiment darf als geglückt gelten. Erwies sich oft als Edeljoker mit herausragendem Schussgefühl. Mit 10 Treffern der drittbeste Torschütze beim DSC. Und wir hoffen weiter, dass er nicht zurück nach Bautzen muss.


Bodo Zeiler, 1234 Minuten: Hätte er sich nicht verletzt, Bodo hätte etwas besonders schaffen können: Bis dahin war er der einzige Feldspieler, der immer 90 Minuten spielte. Seine Freistöße sind eine echte Waffe, von der wir kommende Saison mehr sehen wollen.


Thomas Hönle, 1289 Minuten: Für Spieler wie ihn wurde der Begriff des Agressive Leaders geprägt. Unser Turm in der Abwehr, kopfballstark, starke Grätschen und ein absolutes Mentalitätsmonster. Verpasste leider die komplette Hinrunde verletzt, half in der Zeit sogar am Bierstand aus. Ist uns fit und auf dem Platz trotzdem lieber.

      

Pascal Hänisch, 1367 Minuten: Hat im kleinen Zeh mehr Ballgefühl als die halbe Liga im ganzen Fuß. Beim DSC meist der Lenker aus der Tiefe, der sich zudem nicht zu fein ist für Zweikämpfe. Hinzu kommen sechs zum Teil ganz wichtige Treffer.

    

Torik Schütze, 1571 Minuten: War nach dem Friseurbesuch plötzlich kaum wiederzuerkennen, fußballerisch aber auch ohne Lockenmähne eine echte Bank in der DSC-Defensive. Erledigt seinen Job meist extrem sicher, kam in der ganzen Saison ohne Karte aus!


Kevin Urbanek, 1635 Minuten: Bei der Frage, welcher Spieler der Schlüssel zum Aufstieg war, fällt fast immer ein Name: Kevin Urbanek. Der Neuzugang brauchte ein paar Wochen um fit zu werden, überzeugte dann aber auf ganzer Linie. Extrem torgefährlich, unglaubliche Dribblings. Mit 19 Toren unser bester Knipser – und dabei hat er noch einige Dinger liegen lassen.


Paul Augustin, 1643 Minuten: Der Sommerneuzugang traf in den ersten Testspielen wie er wollte, in der Liga dauerte es aber lange bis zum ersten Treffer. Dafür ganz wichtig im Spielaufbau und in der defensiven Absicherung. Noch ein echter Transfer-Volltreffer in dieser Saison.


Long Nguyen, 1819 Minuten: Kam verletzungsbedingt diese Saison auf „nur“ 21 Spiele. Wenn er da war, tat er aber das, was er immer macht: Mit unglaublicher Ruhe fehlerfrei und fast immer ohne Foul einfach alles wegverteidigen, was da auf ihn zuläuft.

    

Pjer Lucic-Jozak, 1993 Minuten: Der Sohn von DSC-Trainerlegende Boris Lucic hat sich längst einen eigenen Namen beim Sportclub gemacht. Zu Saisonbeginn mit mehreren ganz ganz wichtigen Toren, danach meist etwas defensiver unterwegs. Hat sich im DSC-Mittelfeld zurecht einen Stammplatz erarbeitet.


Yannick Jüptner, 2057 Minuten: Der einzige DSC-Spieler, der in allen 30 Liga-Partien auf dem Feld stand. Auf der linken Abwehr-Seite eine Bank. Traute sich im letzten Spiel plötzlich in den gegnerischen Strafraum, traf sofort und wurde postwendend ausgewechselt.


Benno Sternhagen, 2120 Minuten: Vergangene Saison aus der Zweiten hochgezogen ist Benno längst eine Bank, egal ob auf der rechten Abwehrseite oder im defensiven Mittelfeld ist er ein absoluter Leistungsträger – sein Tor in Hoyerswerda bedeutete den Aufstieg!


Benjamin Böse, 2160 Minuten: Von Saisonbeginn an die unumstrittene Nummer eins im DSC-Tor. Zeigte viele unglaubliche Paraden, hat zudem ein starkes Spielverständnis und kann so auch als sicherer letzter Aufbauspieler agieren. Verletzte sich leider im Saisonfinale und ist hoffentlich zur neuen Saison wieder fit.


Dzenan Hot, 2227 Minuten: Schon seine Debütsaison als A-Jugendlicher war beeindruckend. Nun hat Dzenan noch einmal einen Sprung nach vorne gemacht. Weiß seinen Körper und seine Technik einzusetzen und findet längst auch die torgefährlichen Räume. Fantastische 17 Saisontreffer und die meisten Spielminuten aller DSC-Akteure sind der Lohn.

 

Die meisten Minuten: Dzenan Hot – 2227


Die meisten Spiele: Yannick Jüppner – 30


Am öftesten eingewechselt – Alks Milic: 21 Mal


Am öftesten ausgewechselt: Pascal Hänsch und Pjer Lucic-Jozak – je 13 Mal


Die meisten Tore: Kevin Urbanek – 19 Tore


Die wenigsten Minuten pro Tor: Kevin Urbanek – trifft alle 86 Minuten


Die meisten Gelben: Thomas Höhnle – 9 Karten


Die meisten Platzverweise: keiner!


Eingesetzte Spieler: 31 


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Rückblick: Wie erging es den anderen Ost-Aufsteigern in die Landesliga?

Machen wir uns nichts vor: Die Landesliga wird sportlich ein ganz anderes Kaliber als die Landesklasse. Doch die Vergangenheit zeigt: wer sich in der LK Ost durchsetzte, konnte in der Landesliga meist eine ordentliche Rolle spielen. Wir haben uns daher mal angeschaut, wie sich die Aufsteiger der vergangenen zehn Jahre geschlagen haben.

 

2014: Post SV Dresden

 

2014 schaffte der Post SV die Sensation. Die Cottaer stiegen in die Landesliga auf. Die war für den langjährigen Rivalen des DSC aber mehr als eine Nummer zu groß. Mit nur einem Saisonsieg stieg die Post direkt wieder ab und wurde danach in die Stadtoberliga durchgereicht, wo das Team lange Jahre im grauen Mittelfeld kickte. Erst in der jetzigen Saison steigt die Post wieder in die Landesklasse auf.

 

2015: kein Aufsteiger

 

Die Älteren erinnern sich vielleicht noch. Bad Muskau, Bautzen und Neustadt wollten allesamt nicht hoch. Der DSC war davon indirekt betroffen, rettete sich erst in einem Herzschlagfinale am letzten Spieltag vor dem Abstieg.

 

2016: Eintracht Niesky

 

Die Nieskyer konnten sich fünf Jahre lang erfolgreich in der Landesliga halten, wurde in der Zeit sogar Vierter und Fünfter. Erst 2022 war Schluss. Drei Punkte fehlten damals zum rettenden Ufer.

 

2017: Radebeuler BC

 

2017 schafften die Radebeuler recht souverän den Sprung in die Landesliga und halten sich dort seitdem stabil, wenn auch oft mit Blick nach unten. In diesem Jahr droht allerdings der Abstieg. Vor dem letzten Spieltag fehlen zwei Zähler zum Nichtabstiegsplatz. Die Rettung ist nur mit Schützenhilfe möglich.

 

2018: Neusalza-Spremberg

 

Platz fünf, Platz 2, Platz 11: Die ersten Landesliga-Jahre waren für Neusalza-Spremberg durchaus erfolgreich. 2022 war dann jedoch Schluss, Platz 19 bedeutete den Abstieg aus der Landesliga.

 

2019: Neustadt/Spree

 

Im dritten möglichen Anlauf nahm Neustadt/Spree endlich sein Aufstiegsrecht wahr. Nach einem guten 8. Platz in der ersten Saison war im zweiten Corona-Jahr dann der Ofen aus. Neustadt stieg freiwillig mehrere Ligen ab und kickt inzwischen nur noch in der 1. Kreisklasse.

 

2020: FV Laubegast und SG Striesen

 

Corona machte es möglich: Dank eines Last-Minute-Elfmeters am letzten ausgetragenen Spieltag stiegen Striesen und Laubegast mit dem gleichen Punkte-Koeffizienten in die Landesliga auf. Die Striesener hielten sich nach dem Corona-Interims-Jahr in der ersten „echten“ Saison knapp drin, mussten im zweiten Landesliga-Jahr 2023 jedoch als Tabellen-15. wieder absteigen. Laubegast hingegen hält sich in der Landesliga bisher souverän und steht weitgehend in der oberen Tabellenhälfte.

 

2021: Kein Aufsteiger

 

Im zweiten Corona-Jahr konnte in der Landesklasse kein Team mehr als 7 Spiele absolvieren. Entsprechend gab es auch keinen Aufsteiger in die Landesliga.

 

2022: FSV Oderwitz

 

2022 stiegen die Oderwitzer souverän in die Landesliga auf. Dort hatte das Team aber das Pech, dass in diesem Jahr die Corona-bedingte Liga-Vergrößerung endgültig wieder rückgängig gemacht wurde. Als Tabellen-13. fehlten den Oderwitzern am Ende nur fünf Treffer in der Tordifferenz zum Klassenerhalt.

 

2023: Borea Dresden

 

Vor einem Jahr setzte sich Borea in einem wahren Herzschlagfinale gegen Niesky durch. Der Start in die Landesliga war hart. In den ersten Wochen setzte es mehrere Niederlagen, doch seitdem ging es aufwärts. Zwischenzeitlich durfte Borea sogar vom Durchmarsch in die Oberliga träumen, am Ende ist es zumindest eine souveräne Saison in der oberen Tabellenhälfte.


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Der Sportclub spielt Landesliga – was jetzt auf uns zukommt

So ganz langsam wird es real: Der Sportclub ist aufgestiegen. Wir fahren nicht mehr nach Hoyerswerda und Oderwitz. Das Navi führt uns künftig nach Chemnitz, Leipzig und Zwickau. Und wir schauen schon mal ein bisschen voraus, was da auf uns zukommt.


Es wird nicht leichter!


Am Ende hat man sich dann ja doch an die vielen Siege und sorgenfreien Nachmittage gewöhnt. In der Landesliga weht jedoch ein anderer Wind. Viele Gegner sind stärker, schneller, vielleicht sogar besser am Ball. Das Niveau der Landesliga ist deutlich höher, daran wird sich unser Team gewöhnen müssen. Zunächst geht es erstmal um den Klassenerhalt. Aber wir wollen nicht schwarzsehen: Vorjahresaufsteiger Borea könnte die Saison trotz eines ganz schwachen Starts auf Platz 4 abschließen. Wir sind also hoffentlich nicht chancenlos in der neuen Liga.


Fast jeder kann jeden schlagen!


Die Landesliga ist verdammt ausgeglichen. Oben ballt sich seit einigen Jahren pure Klasse – denn in die Oberliga aufsteigen will fast niemand – und unter fiel in der noch laufenden Saison nur ein Team ab. Auf uns warten also hoffentlich viele spannende Partien.


Endlich mal wieder raus aus Dynamo-Land!


Landesklasse Ost, das hieß auch immer wieder: Egal wo wir hinkommen, irgendwo steht garantiert dieses schwarz-gelbe „D“. Künftig geht’s wieder in andere Fan-Regionen. Nicht, dass wir erwarten, dort überall mit Liebe überschüttet zu werden, aber endlich mal wieder was anderes! Andere Fankulturen haben ihren Reiz. Ach ja übrigens: Unser aktueller Zuschauerschnitt würde auch in der Sachsenliga für Platz 1 reichen. Wir müssen uns auch da nicht verstecken.


On the road again…


Der Aufstieg beschert uns diverse neue Plätze und Gegner, aber damit verbunden auch die eine oder andere lange Tour. Künftig gibt es nur noch zwei Derbys, dafür die eine oder andere Langstrecke bis ins Vogtland. Plant also etwas mehr Zeit für Auswärtsfahrten ein!


Also: Die Landesliga wartet mit jeder Menge Herausforderungen auf uns. Aber ganz ehrlich: Genau das war das Ziel, darauf hat unser Team die ganze Saison hingearbeitet. Also freuen wir uns drauf!


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Danke Rob, danke Jan

Mit Robert Thomas und Jan Jakobi wurden am Samstag zwei langjährige DSC-Kicker verabschiedet. Der Versuch einer Würdigung.


Wenn ein Spieler von den Fans ein eigenes Lied gewidmet bekommt, dann kann er nicht alles falsch gemacht haben. Und so tanzen wir zum letzten Mal den Robert Thomas, und zwar nach links und nach rechts. Im Januar 2014 kam „Rob-T“ zum DSC und entwickelte sich schnell zum Leistungsträger auf der rechten Außenbahn. Am Ende kam er auf 44 Toren in 164 Spielen. Mit ein bisschen mehr Glück hätten es noch mehr Treffer werden können, aber manchmal sollte es einfach nicht sein. Mit seinem Einsatz für den DSC und seiner offenen Art war Robert Thomas (er hat nen Doppelnamen…) schnell ein Fanliebling. Ob auf Außen, im Sturm oder zuletzt eher im zentralen Mittelfeld war auf ihn lange Zeit Verlass. Am Ende sorgten auch Verletzungen dafür, dass Roberts Rolle im Team kleiner wurde. Diese Saison reichte es nur noch zu 6 Spielen. Nun ist erstmal Schluss, wir hoffen aber, ihn nochmal bei den alten Herren zu sehen. Auf dass dann auch dort getanzt wird. Nach links und nach rechts.


Jan Jakobi kam im Herbst 2018 in die Friedrichstadt. Und der Student zeigte sofort, welches Potenzial in ihm steckt. Jan war über Jahre der wohl technisch beste Spieler beim DSC. Leider war Jan immer nur während der Hochschul-Semester in Dresden. Die vorlesungsfreie Zeit verbrachte er in seiner französischen Heimat. Und so fehlte er auch leider immer wieder im Kader. Und kaum hatte er sich wieder festgespielt, war er wieder weg. 36 Pflichtspiele und acht Tore stehen am Ende in seiner Bilanz. Zwei Treffer waren dabei besonders wichtig: 2021 ebnete er dem DSC mit einem Doppelpack im Pokal in Kemnitz den Weg bis ins Achtelfinale bei Chemie Leipzig. Wir sagen Danke und au revoir.


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DSC verabschiedet sich mit Schützenfest gegen Königswartha

Mit einem Schützenfest gegen Königswartha hat sich der DSC standesgemäß als Aufsteiger aus der Landesklasse verabschiedet. 8:3 hieß es am Ende vor 444 Zuschauern auf Platz 6 im Ostragehege.

 

Die Ausgangsbedingungen waren klar: Königswartha musste unbedingt gewinnen, um eine Chance auf den Klassenerhalt zu haben. Der DSC hingegen war durch und konnte befreit aufspielen.

 

So nutzte Trainer Andre Heinisch die Gelegenheit, und stellte einige Männer in die Startelf, die in den vergangenen Wochen nur wenig Spielzeit bekommen hatten. Paul Augustin und Benno Sternhagen waren nur in zivil vor Ort.

 

Und der DSC legte los wie die Feuerwehr. Nach 8 Minuten traf Alex Milic zum 1:0. Fünf Minuten später erhöhte Dzenan Hot zum 2:0. Im direkten Gegenzug konnte Königswartha allerdings verkürzen, da war der DSC nicht im Bilde. Nach 27 Minuten stellte Jannik Jüpner wieder den Zwei-Tore-Abstand her – es war seine letzte Aktion, direkt danach machte er Platz für Dennys Mekhed.

 

Der DSC hatte die Partie gegen Königswartha komplett im Griff, trotzdem war es zur Pause knapp. Denn kurz vor dem Pausenpfiff verschätzte sich Stepan Andruszczyszyn bei einem hohen Ball, der unglücklich vor ihm aufprallte und dann hinter ihm ins Tor fiel.

 

Auch für Andruszczyszyn war es die letzte Aktion der Saison. Denn Andre Heinisch wechselte geplant in der Pause noch drei Mal. Moritz Eggert kam ins Tor, dazu kamen Pascal Hänisch und Kapitän Julius Wetzel neu aufs Feld.

 

Und nach einer schnellen ersten Chance für die Gäste, die Eggert stark parierte, spielte nur noch der DSC. Wetzel in der 49., Hot in der 57. und Hänisch in der 63. Minute schraubten das Ergebnis in die Höhe. Danach durfte nochmal Königswartha ran. Dieses Mal hatte sich Moritz Eggert verschätzt – es war wirklich nicht der Tag der DSC-Torhüter.

 

Danach spielte wieder nur der DSC. Erst traf der ebenfalls eingewechselte Tommy Sanderson, bevor Kevin Urbanek in der 89. Minute endlich auch sein Tor bekam. Der Top-Stürmer des DSC hatte zuvor mehrfach knapp den Treffer verpasst.

 

Dann war Schluss und nach einigen warmen Worten des SFV-Staffelleiters Gerald Socha gab es für die DSC-Spieler Medaillen und den Meister-Pokal – die Krönung einer herausragenden DSC-Saison.

 

Das Spiel zum Nachhören gibt es in unserem Archiv.


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