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des Sächsischen Fußballverbandes (SFV) vor.
Das Wichtigste zuerst: Der DSC hat die Klasse gehalten. Obwohl es im Laufe der Saison mehrfach düster aussah, hat es unser Team geschafft. Dafür möchten wir allen Beteiligten erst einmal von Herzen danken. Aber: Wir hätten das alles deutlich einfacher haben können. Wir haben es uns oft selbst schwer gemacht, zudem zeigten sich an manchen Stellen rund um den Verein kleine Risse, die nicht nötig gewesen wären. Daher ein paar Gedanken frisch zum Saisonende.
Diese Mannschaft hat das Zeug zur Landesliga
Man mag es mit Platz 12 kaum glauben. Aber über die gesamte Saison gab es nur vier Teams, gegen die wir nicht gepunktet haben. Dynamo war uns zwei Mal komplett überlegen, gegen Taucha konnten wir jeweils nur 15 Minuten mithalten, gegen Laubegast hätten wir zumindest auswärts einen Punkt verdient gehabt und gegen Freital haben wir uns zwei Mal selbst geschlagen. Allen anderen Teams haben wir mindestens ein Mal Punkte abgenommen. Es geht also.
Wir können mithalten – aber nur mit 100% - und zwar immer
Von 15 Gegnern haben wir gegen elf gepunktet – aber nur gegen Copitz zwei Mal gewonnen. Das heißt: Wir haben im Laufe der Saison auch viele Punkte liegen lassen, die durchaus möglich gewesen wären. Mir fallen da ganz spontan mindestens sieben Partien ein. Manchmal war es Pech, es gab aber auch zu viele Spiele, die unser Team fahrlässig an die Wand gefahren hat. Nur mit hoher Trainingsbeteiligung, voller Konzentration und klarem Fokus können wir in der Liga bestehen.
Mit unseren Mitteln sind wir nahe am Optimum
Es mag paradox klingen: Aber dass nicht bei allen DSC-Spielern der Fokus zu 100 Prozent auf dem Fußball liegt, ist für mich verständlich. In Zeiten, in denen Amateurkicker selbst in der Stadtoberliga Dresden mehrere Hundert Euro monatlich verdienen können, grenzt es an ein Wunder, dass unser DSC ohne das große Geld für Spieler sich in der Sachsenliga behauptet. Es ist kein Geheimnis, dass es im Sommer Spieler gab, die sich gegen den DSC und für gut bezahlte Angebote entschieden haben. Und es ist normal, dass einige talentierte Dresdner Fußballer lieber zwei oder drei Mal pro Woche über die Autobahn zur Landesklasse aufs Dorf gurken, anstatt bei uns Landesliga zu spielen. Unser Verein managt das hervorragend, aber vom einen oder anderen Fan wünsche ich mir hier viel mehr Realismus.
Wir müssen weiter auf Talente setzen
Ich bin mir sicher, auch Andre Heinisch hätte nichts gegen zwei drei gestandene Landesliga-Spieler Ende 20, die das Team mit Leistung und Erfahrung tragen. Die sind für uns aber kaum zu bekommen. Wir müssen also weiter auf Talente setzen. Das bedeutet Fehler, das bedeutet Rückschläge. Und das bedeutet eben auch mal, dass nicht mal die Hälfte der neuen Jungs am Ende der Saison noch zum Kader gehört. Umso mehr sollten wir diejenigen schätzen, die sich auf den DSC einlassen und bei uns bleiben. Auch wenn mal wieder ne Großchance in den Wolken statt im Tor landet.
Andre Heinisch ist der richtige Trainer – aber auch er muss sich hinterfragen
Zu den unschönen Momenten der Saison gehörte für mich das Lesen der Kommentarspalten in den sozialen Medien. Wo nach Siegen oft Schweigen im Walde herrscht, meldeten sich nach Niederlagen einige Kandidaten regelmäßig, um unseren Trainer infrage zu stellen.
Ich hingegen halte Andre Heinisch weiter für den richtigen Trainer. Unter ihm wurde erstmals seit ewigen Zeiten eine Leistungskultur in der Ersten etabliert. Er setzt auf junge Spieler, die Zusammenarbeit mit der Zweiten funktioniert.
Natürlich ist nicht alles perfekt. Auch Andre Heinisch hat macht Fehler. Es gibt Spieler, die mit ihm nicht klar kamen und flüchteten, ich persönlich verstehe sein Festhalten an Gabo nicht. Und das eine oder andere Mal war mir seine Taktik im Saisonverlauf zu riskant. Trotzdem bin ich der Abteilungsleitung unglaublich dankbar, dass sie an ihm festhalten.
Der DSC ist weiter auf einem guten Weg
Bei allem Meckern: Unser DSC ist weiter auf einem guten Weg: Keine einzige Mannschaft ist diese Saison abgestiegen, die C-Jugend schaffte sogar eine Fabelsaison und stieg ungeschlagen in die Landesliga auf. Wir sind in dieser Saison mit Abstand der Zuschauerkrösus der Sachsenliga, was eben auch zeigt, dass der DSC für viele Fußballfans wieder eine spannende Alternative ist. Zugleich macht es immer noch Spaß, ins Stadion zu kommen, die Atmosphäre auf den Rängen war auch in dieser Spielzeit angenehm. Und was die DSC-Fans gerade in der schwierigen Schlussphase der Saison veranstalteten ist unbeschreiblich.
Natürlich werden die Probleme nicht weniger. Die Kosten steigen, Ehrenamtliche zu gewinnen wird immer schwerer, und der Kampf um Trainingszeiten und Spiele im Stadion wird auch nicht einfacher. Aber wir haben eine Abteilungsleitung, die einen verdammt guten Job macht. Dafür noch einmal ein riesengroßes Danke. Ich freue mich auf die neue Saison.
Euer Stephan
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Mit einem sensationellen 4:0 gegen die SG Handwerk Rabenstein hat der Dresdner SC am letzten Spieltag der Saison den Klassenerhalt in der Sachsenliga perfekt gemacht. Mit einer über 90 Minuten starken und konzentrierten Leistung rang das Team vor 333 Zuschauern den favorisierten Gegner nieder und belohnte sich im Endspurt für den harten Kampf.
Gegen den Tabellenvierten aus Chemnitz musste Trainer Andre Heinisch neben den verletzten Paul Augustin, Lucas Danz und Kevin Urbanek auch auf den Gelbgesperrten Pascal Schickor verzichten, konnte ansonsten die Elf aufs Feld schicken, die sich in den vergangenen Wochen etabliert hatte.
Die Ausgangslage war klar: Bei einer Niederlage ist der DSC von den Ergebnissen in Leipzig und Copitz abhängig, ein Remis reicht fast sicher, mit einem Sieg sind alle Zweifel beseitigt.
Und die DSC-Kicker hatten keine Lust auf Zweifel: Bei subtropischen 30 Grad im nicht existenten Schatten waren die Gastgeber von Beginn an das griffigere und engagierte Team. Rabenstein, für das es um nichts mehr ging, beschränkte sich auf das Nötigste. So hatte der DSC im ersten Abschnitt die besseren Chancen, scheiterte jedoch mehrfach an Pfosten, Abwehrbein oder Torhüter.
Nach der Pause nahm das Spiel dann trotz der extremen Temperaturen noch einmal Fahrt auf. Nach 47 Minuten bekam Robert Roch kurz vor dem Strafraum den Ball. Und der Mann, der zuletzt so oft Pech hatte, traf den Ball perfekt und drosch ihn in den Winkel: 1:0 für den DSC.
Das Tor war jedoch ein Weckruf für die Chemnitzer, die hier offensichtlich überhaupt nicht verlieren wollten. Rabenstein ließ den Ball jetzt laufen und drückte den DSC hinten rein. Doch eine leidenschaftliche Abwehr, die sich in jeden Ball warf und ein herausragend haltender Marius Kuhl vereitelten drei Hundertprozentige binnen weniger Minuten.
Und mitten in die Chemnitzer Druckphase war es dann plötzlich wieder Robert Roch, der am Strafraum an den Ball kam. Dieses Mal setzte der Toptorjäger des DSC zum Schlenzer an und traf erneut traumhaft. 2:0 für den Sportclub nach 57 Minuten.
Die nächste Großchance gehörte wieder den Gästen. Doch deren Bälle wollten an diesem Tag einfach nicht rein. Völlig freistehend setzte der Rabenstein-Angreifer die Kugel deutlich übers Tor. Damit war der Widerstand der Gäste gebrochen. Hitze, fehlender Druck und ein Gegner mit Leidenschaft, der um jeden Ball rennt und fightet.
Und während Rabenstein jetzt nur noch verwaltete, stach der DSC noch zwei Mal zu. Jeweils wurde Timon Weigel, der in der Pause eigentlich schon raus wollte, wunderbar freigespielt. Und auch beim zuletzt so oft glücklosen Flügelstürmer klappte dieses Mal alles, so dass Weigel per Doppelpack auf 4:0 stellte. Fast hätte Farai Elmadbouk sogar noch das fünfte Tor gemacht. Der vierte Verteidiger warf sich nach fantastischem Dribbling in den Strafraum jedoch in den Schuss.
Das war am Ende jedoch egal: Der DSC hält mit einem nicht für möglich gehaltenen 4:0 die Klasse und darf sich jetzt auf die Sommerpause und danach auf ein weiteres Jahr Landesliga freuen.
Das Spiel zum Nachhören findet Ihr in unserem Archiv.
Dresdner SC: Kuhl – Elmadbouk, Nguyen, Hot, Sternhagen (84. Telle), Rau – Lehmann, Nitzsche (77. Krause), Goncalves Franco – Roch (90. Groth), Weigel (79. Longoria Pena)
SG Handwerk Rabenstein: Schmidt – Adam, (80. Bretfeld) Anders (46. Richter), Kisser, Künzelmann – Schaltonat, Naumann, Schirrmeister, Jochmann (63. Röthling), Hopfe (71. Arnold) – Mühlig
Tore: 1:0 Roch (47. Min), 2:0 Roch (57. Min), 3:0 Weigel (76. Min), 4:0 Weigel (80. Min)
Zuschauer: 333
Showdown im Ostragehege: Für unseren DSC ist der letzte Spieltag der Sachsenliga ein absolutes Endspiel. Wollen wir uns nicht auf die unwahrscheinliche Hilfe der Konkurrenz verlassen, müssen wir punkten.
Unser Gegner ist mit Handwerk Rabenstein ein absolutes Top-Team der Liga. Die Chemnitzer hielten lange Kontakt zur Tabellenspitze, rutschten erst durch die vergangenen zwei Niederlagen gegen Borea und Taucha aus den Top 3. 75 Tore sind der viertbeste Angriff der Liga, dem stehen 44 Gegentore gegenüber.
Mit Paul Schaltonat (17 Tore) hat Rabenstein einen absoluten Top-Torjäger. Fünf weitere Spieler haben mindestens 7 Mal getroffen. Auf unsere Abwehr wird also jede Menge Arbeit zukommen.
Die drei bisherigen Landesliga-Duelle gingen allesamt an die Chemnitzer. In der Vorsaison hieß es 1:5 und 1:4, dazu gab es im Dezember ein 0:3. Die DSC-Rumpfelf verkaufte sich dabei aber lange gut.
Die Chemnitzer werden uns am Samstag nichts schenken, zumal es für Rabenstein noch darum geht, ob man am Ende Dritter wird oder schlimmstenfalls Fünfter. Unser Team hat in den vergangenen Wochen aber gezeigt, dass ein Punkt auch gegen Top-Teams möglich ist, wir erinnern an die Spiele in Riesa und Neugersdorf!
Also: Kommt am Samstag ins Ostragehege, unterstützt unsere Mannschaft. Und plant gern noch ein bisschen Extrazeit ein: Wenn die Erste den Klassenerhalt hoffentlich in der Tasche hat, spielt die Zweite im Anschluss noch ihren letzten Spieltag gegen Süd-West.
Anpfiff ist am Samstag um 15 Uhr auf Platz 6.
Los geht´s am Samstag den 20.06.2026, gegen 14:45.
Die Störnummer für dieses Spiel lautet: 01578/1931576.
Von Platz 6 meldet sich Benny.
Der 29. Spieltag der Landesliga ist vorbei. Für unseren DSC liefen die Samstagsspiele nicht perfekt, es hätte aber deutlich schlimmer kommen können. Wir zeigen euch, wie der DSC am kommenden Wochenende die Klasse hält.
Die Ausgangslage:
Noch immer kämpfen vier Teams um zwei Nichtabstiegsplätze: Tapfer Leipzig hat mit 27 Punkten und -30 Toren die beste Ausgangsposition. Dahinter folgt unser DSC (26 Punkte, -30 Tore). Auf den Abstiegsplätzen stehen Lipsia Eutritzsch (24 Punkte, -31 Tore) und Tanne Thalheim (24 Punkte, -38 Tore).
Am letzten Spieltag reist Thalheim zu Pirna-Copitz. Die Leipziger Teams spielen gegeneinander, Gastgeber ist Tapfer Leipzig.
So hält der DSC die Klasse, wenn:
Der DSC kann verlieren, wenn:
Lipsia bei Tapfer maximal einen Punkt holt UND Thalheim maximal einen Punkt in Copitz holt
Dem DSC reicht ein Unentschieden, wenn:
Thalheim nicht mit mehr als 7 Toren Unterschied in Pirna gewinnt.
Der DSC siegt, dann können uns die Ergebnisse der Konkurrenz völlig egal sein.
Wir sehen also: Der Klassenerhalt ist leider noch nicht sicher, aber absolut machbar. Da wir nicht glauben, dass sich Copitz am letzten Spieltag vor heimischen Publikum freiwillig abschlachten lässt, sollte ein Punkt reichen. Auf die Rechenspiele bei einer eigenen Niederlage sollten wir uns nicht einlassen.
Also, liebe DSC-Fans: tragt euch den kommenden Samstag dick im Kalender ein, kommt ins Ostragehege und pusht unseren DSC zu mindestens einem Zähler.
Der ist möglich, daran glauben wir fest.
Die letzten Wochen war ein auf und ab. Zwischen Freud und Leid lagen oft nur 90 Minuten. Wir haben weniger Punkte geholt, als es möglich war. Das weiß auch die Mannschaft. Vor allem durch die letzten Wochen, durch den ungebrochenen Support, ist klar, keiner will die Liga verlassen.
Trainer und Mannschaft wissen, was der Verein den Fans bedeutet. Das haben wir eindrucksvoll, vor allem gegen Riesa, sehen dürfen.
Klar ist, Enttäuschung macht sich breit. Beim Team und bei den Fans. Es wird nach Schuldigen gesucht. Irgendjemand muss ja verantwortlich gemacht werden. Vielleicht hören wir einfach mal damit auf?
So etwas baut Druck auf. Druck, den weder die Verantwortlichen, die Trainer, noch die Mannschaft brauchen. Ja, gegen Riesa hätten Punkte her genusst. Ja gegen Eutritzsch musst du das Ding ziehen. Ja, gegen Borea sind wieder drei Punkte drin.
Es ist alles nichts geworden. Also muss die Situation angenommen werden. Kritik darf, soll und muss geäußert werden. Doch bleiben wir bitte beim guten Ton.
Am Samstag heißt es hoffen. Und dann gegen Rabenstein alles raus hauen.
Dazu aber der Appell: lasst das Team arbeiten. Haut jede Unterstützung raus, die ihr habt. Lasst die Kritik für die nächsten 1,5 Wochen stecken. Nach Rabenstein, wenn dir hoffentlich den Klassenerhalt feiern, dann könnt ihr gerne alle Kritik raus lassen.
Doch bis dahin: Support!
Hahohe
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