12 neue beim DSC – Wer hat sich durchgesetzt und wer nicht?

Marius Kuhl (Reichenbacher FC): War durch die schwere Verletzung von Richard Beulke sofort unangefochtener Stammspieler, hatte aber gerade zu Saisonbeginn einige Wackler in seinem Spiel. Behielt aber die Ruhe und wurde im Saisonverlauf immer besser. Zudem extrem zuverlässig, absolvierte als einziger Spieler alle Partien über 90 Minuten. 


Justin Börner (BSC Freiberg): Sollte die Abwehr verstärken, was ihm auch aufgrund einiger Verletzungen nicht immer gelang. 16 Einsätze in seiner ersten DSC-Saison sind ausbaufähig. 


Oliver Mätzler (SC Borea Dresden U19): Sollte als Kapitän der Borea-A-Jugend eine wichtige Rolle einnehmen, entpuppte sich aber als großes Missverständnis. Der Sprung in die Sachsenliga war zu groß, dazu kein Draht zum Trainer. Er floh nach nur 45 Minuten im Winter. 


Leart Neimi (SC Borea Dresden U19): Auch er kam aus dem Borea-Nachwuchs, auch für ihn war die Sachsenliga eine Nummer zu groß. Kickte in der Rückrunde dann in der A-Jugend, wir werden sehen, ob und wie es bei ihm weitergeht. 


Maxim Lehmann, (Soccer for Kids U19): Der kleine Mittelfeld-Spieler hatte es zu Beginn schwer, in der Sachsenliga mitzuhalten, kämpfte sich aber mit viel Leidenschaft und Fleiß in den Kader. Hatte seinen Durchbruch mit zwei Toren gegen Fortuna Chemnitz, danach fester Bestandteil des Teams. Hat den Sprung in die Mannschaft definitiv geschafft. 


Pascal Schickor, (Soccer for Kids U19): Auch er hatte es zu Saisonbeginn schwer, hatte im zentralen Mittelfeld einige komplizierte Auftritte. Spätestens mit seiner Versetzung in die Abwehr wurde Pascal dann aber zum Stammspieler mit hoher Lernkurve. Hat sich zudem zum etatmäßigen Standard-Schützen hochgearbeitet. 


Emil Günther, (Soccer for Kids U19): Schlug zu Saisonbeginn voll ein, wirbelte auf dem linken Flügel und war schnell Stammspieler. Im Herbst war jedoch bereits sichtbar die Luft raus, meldete sich im Winter ab. 


Antonio Albert (Soccer for Kids U19): Noch ein klassisches Missverständnis. Machte kein Spiel für die Erste, traf dafür in seinem einzigen Spiel zu für die Zweite doppelt und war im Winter wieder weg. 


Pierre Morris Scheiblich (Großenhainer FV): Kam im August aus Großenhain, war jedoch über die Saison nicht regelmäßig verfügbar und blieb so ein Ergänzungsspieler, der bisher noch keinen bleibenden Eindruck hinterlassen konnte. 


Serhii Lebediev (Winterpause/vereinslos): Der ehemalige Großenhainer kam im Winter, konnte sich zumindest bislang aber noch nicht durchsetzen, mehr als vier meist kurze Einwechslungen sprangen nicht heraus, spielte vor allem in der Zweiten. Ist bisher noch kein Faktor. 


Moritz Mann (Winterpause/2. Mannschaft): Mit starken Leistungen in der Zweiten hatte sich Moritz die Beförderung in die Erste absolut verdient. Sein Einstand mit dem zwischenzeitlichen 2:0 gegen Borea war top, zu Beginn der Rückrunde leider erstmal raus, bevor er ab Mai wieder regelmäßig Spielzeit bekam. Wird noch Zeit brauchen, um gegen die Abwehrreihen der Landesliga zu bestehen, das Potenzial ist aber vorhanden.


Julius Nitzsche (Winterpause/2. Mannschaft): Wurde nach starken Leistungen in der Zweiten im Winter in die Landesliga befördert. Zeigte zu Beginn, dass der Sprung ganz schön groß ist, nahm die Herausforderung aber an. Auch bei ihm gilt: Bleibt er konzentriert dabei, hat er absolut das Potenzial, sich auf dem Niveau zu etablieren.


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