Kommentar: Eine Hinrunde im Rahmen der Möglichkeiten

Das Fußballjahr 2025 ist vorbei, die Hinrunde endete mit einer Niederlage, die so erwartbar wie deutlich war. Mit 15 Punkten steht unser Team auf Platz elf. Das ist nicht überragend, aber absolut okay. Denn es ist schlicht im Rahmen dessen, was aktuell möglich ist.

 

Denn die Hinrunde zeigt zweifelsfrei, wo unser Team derzeit steht. Wir haben deutlich gesehen: Gegen die Top-6 der Liga haben wir keine Chance. Das sind Vereine, die uns sportlich und vor allem finanziell deutlich überlegen sind.

 

Gegen das Liga-Mittelfeld, das aktuell aus Borea, Laubegast und Freital besteht, haben wir eine Chance, aber wir brauchen auch mal ein bisschen Glück. Eine überlange Nachspielzeit bei Borea, merkwürdige Schiri-Entscheidungen in Laubegast und eine Freitaler Reserve, die bei uns mit mehreren Oberliga-Spielern antrat. In diesen drei Spielen wäre mehr als 1 Punkt möglich gewesen. Aber: Bis hier ist alles Kür.

 

Gott sei Dank hat unser Team in der Hinrunde zwar in der Kür gepatzt, dafür die Pflicht fast durchweg erfüllt. Wir haben gegen kein Team auf einem zweistelligen Tabellenplatz verloren. Und hätte es in Thalheim und bei Lipsia Eutritzsch nicht klare Schiri-Fehler zu unseren Ungunsten gegeben, wir hätten auch diese Spiele gewonnen. Das waren die Gegner, die es zu schlagen galt – und die haben wir fast allesamt geschlagen.

 

Hier und da ein bisschen Spiel- und Schiri-Glück, und wir könnten 8 Zähler mehr haben. Das wäre das Optimum, das mit unseren aktuellen Strukturen machbar ist. Wer das aber als „Muss“ fordert, vergisst auch ganz schnell, dass wir sowohl in Copitz als auch bei Tapfer Leipzig kurz vor Schluss fast noch den Ausgleich kassiert hätten. Und ich bin mir sicher: Auch das Schiri-Glück wird sich im Saisonverlauf noch ausgleichen.

 

Nun gilt es durchzuatmen und die Rückrunde vorzubereiten. Hier darf unser Team keinesfalls nachlassen. Die 15 Hinrunden-Punkte werden wir mindestens brauchen, eher noch ein paar mehr.

 

Also vertraut in unser Trainerteam, vertraut in unsere Mannschaft. Gemeinsam können und werden sie dafür sorgen, dass wir auch im kommenden Winter über die Landesliga reden. Da bin ich mir sicher.

 

Euer Stephan


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