Liebe Fußballfans, am Samstag trifft sich die Selbsthilfegruppe „völlig unnötige Pokalpleiten in Lichtenstein“ um 14 Uhr in Leipzig. Als Rahmenprogramm haben wir Ihnen ein Traditionsspiel des ältesten Fußballvereins Sachsens gegen den zweimaligen Deutschen Meister und Pokalsieger aus Dresden organisiert.
Im Klartext: Unser Dresdner SC reist am Samstag zum Aufsteiger Lipsia Eutritzsch nach Leipzig. Die Tabelle zeigt klar: Dort darf unser Team keinesfalls verlieren, um nicht kurz vor der Winterpause komplett in den Abstiegskampf reinzurutschen.
Beide Teams sind nicht unbedingt formstark: Unser DSC hat die letzten drei Ligaspiele sowie das Pokal-Spiel verloren. Eutritzsch wartet sogar schon sieben Spiele auf einen Sieg, ist in Lichtenstein ebenfalls aus dem Sachsenpokal geflogen und steht mit sieben Zählern auf einem Abstiegsplatz.
Die Leipziger sind als Aufsteiger fast furios gestartet. Im Auftaktspiel führte Lipsia bereits 3:0 in Markranstädt, kassierte aber noch das 3:3. Es folgten noch Remis gegen Laubegast, Copitz und Fortuna Chemnitz. Den einzigen Saisonsieg bisher gabs auf heimischem Platz gegen Thalheim.
Eutritzsch ist zumindest nach eigenen Angaben eines der wenigen Teams der Liga, bei denen kein Geld fließt. Der prominenteste Name sitzt auf der Bank. Trainer Dirk Havel war jahrelang beim FC Sachsen, Dynamo Dresden und in Neugersdorf höherklassig tätig und coacht jetzt seit gut sechs Jahren in Eutritzsch.
Unterschiedspieler der Leipziger ist Trainersohn Milan Havel, der im Sommer von Neugersdorf dem Ruf seines Vaters folgte. Und einen Spieler im Lipsia-Kader kennen wir alle gut: Tommy Sanderson wechselte im Sommer von Grimma nach Leipzig, absolvierte bisher aber lediglich drei Spiele in der zweiten Mannschaft. Bester Torschütze ist Yuriy Dimitriev mit vier Toren.
Mit nur 12 Treffern stellt Eutritzsch eine der schwächeren Offensiven der Liga. Dem stehen mit 31 die drittmeisten Gegentore der Liga gegenüber.
Unser Anspruch am Samstag ist klar: Wir sind Favorit und müssen dringend punkten, eigentlich auch gewinnen. Während Paul Augustin weiter aussetzen muss, ist Dzenan Hot wieder spielberechtigt.
Wir hoffen, unser Team hat die Niederlagenserie zuletzt abgehakt und kann sich in Leipzig neues Selbstvertrauen erarbeiten. Ob das klappt, wissen wir am späten Samstagnachmittag.
ACHTUNG! EINE ÜBERTRAGUNG IST JUCHT GESICHERT!


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