Dresdner SC zu harmlos für Stahl Riesa

Der Dresdner SC hat das dritte Sachsenliga-Spiel in Folge verloren. Gegen Stahl Riesa gab es am Feiertag eine 0:3-Niederlage – und die war verdient.

Ohne die gesperrten Dzenan Hot und Paul Augustin begann der DSC eigentlich gut und war voll im Spiel drin. Eine einzige defensive Schlafeinlage führte jedoch nach 25 Minuten zum 0:1 durch Paul Kant.

 

Nun ist ein Gegentor gegen ein Top-5-Team der Liga kein Weltuntergang, zumal der DSC sonst defensiv ordentlich stand. Doch den Friedrichstädtern ging an diesem Mittwoch die Torgefahr völlig ab.

 

Erst nach 66 Minuten war der DSC richtig gefährlich, doch an den Lupfer von Toni Telle kamen Riesas Torhüter und Abwehrspieler in letzter Sekunde noch irgendwie vor Robert Roch heran. Und im Gegenzug kontert Riesa sich zum 0:2 durch Müller.

 

Danach ist die Luft raus. Der DSC kämpft, kommt aber nicht mehr gefährlich vor das Gästetor. Und die konzentrierten und vor allem effizienten Riesaer treffen kurz vor Schluss durch einen abgefälschten Schuss noch zum 0:3.

 

Nun: Grundsätzlich ist nichts passiert: Der DSC hat jetzt nacheinander gegen drei Teams aus der vorderen Tabellenhälfte verloren. Zwei Mal deutlich, ein Mal unglücklich. Das ist der Leistungsstand, das war ehrlich gesagt auch erwartbar. Vor allem gegen die Top-5 der Liga brauchen wir Glück und einen Sahnetag, um etwas zu holen.

 

Trotzdem muss das Trainerteam die Mannschaft jetzt schnell aufrichten. Hinten wieder weniger Fehler, vorn endlich wieder treffen: Am Samstag in Leipzig ist beides dringend nötig.

 

Wer das Spiel noch einmal hören möchte, findet es im Archiv.


Dresdner SC: Kuhl – Elmadbouk (71. Lehmann), Börner, Telle, Sternhagen – Scheiblich (46. Al Akied), Goncalves Franco (76. Groth), Schickor, Rau, Urbanek – Longoria Pena (46. Roch)

BSG Stahl Riesa: Hauswald – Liesch (88. Köhler), Kost, Seher – Baumann, Scholz (78. Zech), Benda, Kant, Leonhardt (83. Pohl) – Müller (88. Ishmael), Fricke (83. Skala)

Tore: 0:1 Kant (25. Min), 0:2 Müller (67. Min), 0:3 Skala (88. Min)

Zuschauer: 598


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